Windpferd und Fischsauce

unterwegs zwischen Himalaya und Pazifik

Schlagwort: Sichuan-Tibet-Highway

Daocheng (འདབ་པ་རྫོང།) – Stadtschweine und Pagodaspaziergang

Von Litang aus wollen wir nach Süden in Richtung Yunnan weiterreisen und den Sichuan-Tibet-Highway verlassen. Ganz so einfach gestaltet sich dieses Vorhaben jedoch nicht. Die Busse in Richtung Süden starten bis auf den letzten Platz besetzt bereits in Kangding. Es ist Glückssache, wie viele Leute in Litang aussteigen. Wir treffen einen netten alleinreisenden Japaner, der ebenso wie wir nach Daocheng, der nächsten Stadt in Richtung Süden fahren möchte. Leider werden nur zwei Plätze im Bus frei und wir lassen ihm den Vortritt. Als Alternative zu den Bussen stehen Minivans bereit. Diese sind etwas teurer und fahren erst ab, wenn alle Plätze besetzt sind, was auch mal einige Zeit dauern kann. Wir haben Glück und eine Viertelstunde später sind wir bereits unterwegs und überholen auf der gut ausgebauten Straße bald den großen Bus.

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Tagong Grasslands – auf dem Dorf zwischen den Yaks und den Bergen

Tagong 塔公 Lhagang ལྷ་སྒང་ Von Kangding aus fahren wir auf dem Sichuan-Tibet-Highway Richtung Westen zu den Tagong Grasslands auf 3500m Höhe. Die nächsten 1000 Höhenmeter liegen vor uns. Der anfangs eher zweckmäßig geplante Zwischenstopp zur Akklimatisierung und Aufteilung der langen Strecke nach Litang erweist sich jedoch als Glücksgriff, wie sich nach kurzer Zeit herausstellen sollte.

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Kangding / Dardo དར་རྩེ་མདོ། – Windpferde, Buttertee und die ersten Höhenmeter

Kangding chinesisch 康定县
Dardo tibetisch དར་རྩེ་མདོ།  

Es wird kühler. Der Temperatursprung von 30 auf ca. 16°C ist deutlich spürbar. Die chinesische Kleinstadt mit nur ca. 100.000 Einwohner liegt auf 2600m und gilt auch für uns als Tor nach Tibet. Na klar, nach fünf Wochen tropischen Temperaturen frieren wir trotz Merinoshirt und Fleecejacke. Aushilfe ist die in dieser Region weit verbreitete Heizdecke, da die Gebäude nicht isoliert sind. Wer hätte das gedacht, wie unsere Omas liegen wir abends eingemummelt unter dicken Wolldecken und schalten die Heizdecke an. Morgens ist das Zimmer so kalt, dass wir kaum das Bett verlassen wollen. Doch der Himmel ist blau und das lockt. Wir wollen auf einen Berg steigen. Eine Wanderkarte gibt es nicht, dafür aber den Tipp: „Alle Wege führen nach oben“.

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