Windpferd und Fischsauce

unterwegs zwischen Himalaya und Pazifik

Schlagwort: Garzê

Kangding / Dardo དར་རྩེ་མདོ། – Windpferde, Buttertee und die ersten Höhenmeter

Kangding chinesisch 康定县
Dardo tibetisch དར་རྩེ་མདོ།  

Es wird kühler. Der Temperatursprung von 30 auf ca. 16°C ist deutlich spürbar. Die chinesische Kleinstadt mit nur ca. 100.000 Einwohner liegt auf 2600m und gilt auch für uns als Tor nach Tibet. Na klar, nach fünf Wochen tropischen Temperaturen frieren wir trotz Merinoshirt und Fleecejacke. Aushilfe ist die in dieser Region weit verbreitete Heizdecke, da die Gebäude nicht isoliert sind. Wer hätte das gedacht, wie unsere Omas liegen wir abends eingemummelt unter dicken Wolldecken und schalten die Heizdecke an. Morgens ist das Zimmer so kalt, dass wir kaum das Bett verlassen wollen. Doch der Himmel ist blau und das lockt. Wir wollen auf einen Berg steigen. Eine Wanderkarte gibt es nicht, dafür aber den Tipp: „Alle Wege führen nach oben“.

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Tibet, wir kommen!

Jede Stunde macht sich ein Bus auf den beschwerlichen Weg von Chengdu im schwülen diesigen Sichuan-Becken ins kühle Kangding, dem Tor nach Tibet in der Kham-Region. Heute um 11 Uhr fährt er mit uns, wir sitzen auf dem Ehrenplatz in der ersten Reihe rechts mit einer Top-Aussicht nach vorne. Die Fahrt soll laut verschiedener Quellen zwischen sieben und zehn Stunden dauern. Wir fragen noch einmal die Dame am Ticketschalter, die uns erst nicht versteht, dann aber etwas von 4 bis 5 Stunden murmelt. Das sind ja mal gute Nachrichten, vermutlich wurde der Sichuan-Tibet Highway inzwischen weiter ausgebaut, so denken wir.

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