03. August 2015 – Wer mit dem Zug durch Myanmar fährt, der sollte eines mitbringen: Zeit und Sitzfleisch. Mit rund 20 kmh tuckert die Bahn mit einer Stunde Verspätung am Nachmittag im Bahnhof von Yangon ein. Wir merken schnell, dass wir die erste Klasse gebucht haben. Kaum wird der Zug aufgerufen, wird unser Gepäck auf einen Kofferwagen gewuchtet und zum Gleis gebracht. Auch unser überraschtes „Nein danke, wir können das selbst tragen.“ stößt auf Unverständnis. Wir sollen bitte folgen und betreten als erste den Bahnsteig. Mir ist die viele Aufmerksamkeit unangenehm, da alle anderen Mitfahrenden noch geduldig warten müssen. Was haben wir da bloß gebucht?

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