Not quite relaxed we wake up at six clock in the morning in Xiangcheng. From the window we can look at the bus station, where just a bus to Shangri-La (Yunnan), our next destination, making ready to sail. Six clock departure was us (especially Sven) too early and loudly Lonely Planet to nine clock a second bus drive through here, we aim to take. One hundred per cent sure but we are not us, whether this information is actually true. We eat breakfast cereal with Nescafé and Kathi pressed air from the vacuum bags, to stow everything in their tight in size backpack.

Since we do not know exactly, when our bus arrives, we sit shortly after eight on the street outside the bus station and wait. The lady from the kiosk next door gives us small plastic stool, we return the favor by purchasing a cola and a 'Flavoured Drink', a delicious Chinese lemonade, as the not so sweet ginger ale tastes. Half past eight the ticket so far closed to open Office and we go to the counter, to us to ask for our bus. The lady translated using their smartphone app, that today would go no more bus to Shangri-La, until tomorrow at six clock. Such a crap, but we do not trust this woman and are still waiting.

Und tatsächlich kommt pünktlich kurz vor neun unser Bus nach Shangri-La. Und es sind noch zwei Plätze frei. Die Tickets kaufen wir direkt beim Fahrer, weil der Bus nicht hier in Xiangcheng startet. Unser Gepäck wird im Kofferraum auf der Rückseite des Busses verstaut. Die verlogene Ticketfrau wollte verdienen, indem sie uns den Bus verschweigt und Tickets für den nächsten Tag verkauft. Unsere Stimmung ändert sich von angespannt zu entspannt, als wir im Bus Plätze in der ersten Reihe mit Aussicht nach vorne bekommen. Zudem lassen sich die Fenster öffnen, da es keine Klimaanlage gibt, ein Segen bei einem Kette rauchenden Fahrer. Viele Passagiere gehen sich noch einmal erleichtern (der Bus ist bereits seit drei Stunden unterwegs), bevor wir uns auf den Weg machen.

Von einer anderen Reisenden haben wir erfahren, dass auf einem Großteil der Strecke die Staße aufgerissen wurde und die Fahrt somit lang und anstrengend werden würde. Los geht es jedoch auf einer schmalen asphaltierten Straße durchs Tal. Wir sind abermals beeindruckt von den sattgrünen Farben der terrassierten Felder und den konisch zulaufenden, weiß getünchten Häusern mit bunten Fenstern. Die felsigen Berghänge weiter oben sind kahl und trocken. Wir sind hungrig und nehmen unser zweites Frühstück zu uns, bestehend aus einem probiotischen Drink, die es in China in dutzenden Versionen gibt, und einer Banane.

Schon bald fährt der Bus um eine scharfe Kurve und dann steil den Hang hinauf. Der Asphaltbelag endet und weiter geht es über eine enge staubige Piste mit Schlaglöchern. Tief unter uns sehen wir das Tal und die Straße, die wir zuvor entlanggefahren sind. Wir befinden uns jetzt über den kahlen Felsen auf einem flacheren bewaldeten Abschnitt, der vom Tal aus nicht sichtbar war. Über einen Kamm gelangen wir zum Nachbartal, wo es entlang des Steilhanges bergab geht. Soweit das Auge reicht ist keine Zivilisation zu erkennen, nicht einmal Stromleitungen. Gegenüber ragen schroffe, teils schneebedeckte Felsen aus dem bewaldeten Hang. Wir durchqueren lila und weiß blühende Rhododendronwälder. Entgegenkommende Fahrzeuge sind an einer großen Staubwolke zu erkennen, die über den Bäumen emporsteigt. Kurz vor der Begegnung schließen alle Passagiere die Fenster, um den Staub nicht in den Bus zu lassen. Die Straße ist so eng, dass wir haarscharf am Abgrund halten müssen, um den Gegenverkehr vorbeizulassen.

Stundenlang geht die Fahrt weiter durch die atemberaubende Berglandschaft. Auf einem Pass mit Fernsicht machen wir eine Pinkelpause (höchste Zeit!) zwischen blühenden Rhododendronbüschen. Wir sitzen schon wieder im Bus, als der Fahrer einsteigt, den Arm gefüllt mit Rhododendronzweigen in voller Blüte. Er drapiert sie auf der Ablage hinter der Frontscheibe und startet den Motor. Unser Magen knurrt bereits wieder und zum Glück machen wir im ersten Dorf nach der Wildnis eine Mittagspause. Eine hübsche junge Frau betreibt die Raststätte scheinbar alleine. Sie schenkt das Essen aus – unser leckeres Stammgericht ´Schwein mit Paprika´ sowie gebratenenen Kartoffeln und Reis. Die Toiletten sind china-raststättentypisch. Wir laufen gegen eine Wand aus Fliegen und machen kehrt, als wir den gut besuchten Donnerbalken ohne Zwischenwände erblicken. Dann doch lieber der Baum im Wald nebenan. Lautes Hupen ertönt aus Richtung des Busses, um alle Fahrgäste wieder zum Einsteigen zu bewegen. Gar nicht so einfachnach der stundenlangen Fahrt ist jeder froh, sich die Beine vertreten zu können oder schnell noch eine Zigarette zu rauchen.

Notgedrungen steigen wir ein, aber los geht es noch nicht. Die junge Frau kommt mit einem Wasserschlauch zum Bus und reicht ihn unserem Fahrer. Jetzt heißt es Fenster schließen. Der vorher dick mit Staub bedeckte Bus wird gründlich von allen Seiten abgespritzt, bis er wieder pink glänzt. Unser Fahrer begutachtet sein Werk, steigt ein, überlegt es sich noch einmal, nimmt die Rhododendronblüten von der Ablage und schenkt sie der jungen Frau. Sie strahlt übers ganze Gesicht und weiter geht die Fahrt. Die Straße ist jetzt wieder asphaltiert und wir rechnen damit, schnell weiter nach Shangri-La zu kommen.

Wir werden eines besseren belehrt. Auf der verbleibenden Strecke werden sämtliche Brücken sowie der Fahrbahnbelag erneuert. Wir fahren auf holprigen Sandwegen durch Flusstäler und über Behelfsbrücken. Wo gerade gebaut wird, ist die Straße für einige Zeit gesperrt und wir stehen im Stau, vom Staub gar nicht zu reden. Als wir nach insgesamt neun Stunden Fahrt in der Großstadt Shangri-La mit 130.000 Einwohnern ankommen, sieht der Bus wieder genauso aus, wie vor der Reinigung. Unsere Gliedmaßen sind steif, wir kommen kaum die Stufen hinunter. Eine letzte Überraschung wartet noch auf uns: Unser Gepäck aus dem Kofferraum ist in etwa so eingestaubt, wie der Bus. Hauptsache angekommen, hier werden wir einige Tage bleiben, uns von der langen Fahrt erholen und unser Visum verlängern.