Weihnachten steht bevor und wir treffen pünktlich zu Beginn der Adventszeit in der philippinischen Hauptstadt Manila ein. Bereits am Flughafen empfängt uns ein goldener Engel vor einem geschmückten Tannenbaum. Die Schritte des kleinen malaysischen Mädchens vor uns verlangsamen sich. Schau mal, Mama! Prompt zückt die Mutter das Smartphone und macht ein Foto von Kind und Engel. Szenen, wie wir sie nur allzu gut aus der ganzen Welt kennen. Draußen schwallt uns feuchtwarme, stickige, nach Abgasen stinkende Luft entgegen. Wir sind wieder im Smog. Welcome back! Kurze Zeit später wissen wir warum: dicht an dicht verstopfen schwarz rußende Jeepneys, das Hauptverkehrsmittel in Manila, dicke Autos (SUV) und Busse die Wege durch die Stadt. Im Vergleich zu anderen südostasiatischen Ländern sind wenig Roller in dem Getümmel unterwegs. Dafür kämpft sich ein vereinzelter Radfahrer mit vermummten Gesicht geschwind an dem brummenden Verkehr vorbei. Respekt! An uns vorbei ziehen Baustellen und schicke Neubauten für Luxuswohnungen mit Pool direkt am Airport. Manila, ein Moloch? Was verbirgt sich hinter der Beschreibung? Wir sind neugierig.

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